Regulierung der Lohnberechnung


Mit Regulierungen die Lohnberechnung standardisieren


Ein zentraler Aspekt in der Komplexität der Lohnberechnung ist die Tatsache, dass die Lohninformationen aus verschiedenen Quellen stammen. Aufgrund eines fehlenden Standards in der Lohnberechnung, liegt es and der Lohnsoftware, die Lohndaten zu normieren und zu integrieren. Noch schwieriger für das Softwarehaus ist die Bewahrung eines breit gefächerten Expertenwissens. Ausserordentliche und kurzfristige regulatorische Gesetzesänderungen bringen Lohnsoftwarehersteller an ihre Realisierungsgrenzen.


Um diese Komplexität zu reduzieren hat Ason die Lohndefinition in Regulierungen formalisiert, welche vom Softwarekern getrennt und auf die involvierten Parteien/Quellen aufgeteilt sind. Das Aufschichten von Regulierungen ergibt die mandantenspezifische Lohnberechnung. Die Regulierung beinhaltet die Grundelemente der Datenverarbeitung (EVA-Prinzip: Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe) der lohnrelevanten Informationen.


Für die Dateneingabe dienen das Regulierungsobjekt Fall, welches die Falldaten in Feldern führt. Der Mitarbeiterfall Adresswechsel beinhaltet als Beispiel die Felder Strasse, Postleitzahl und Ort. Mittels Abhängigkeit zwischen Fällen lassen sich komplexe Fälle wie z. B. der Mitarbeitereintritt aufzuteilen und abzubilden.


Die Datenverarbeitung der Lohndaten erfolgt im Lohnlauf durch die Regulierungsobjekte Lohnart und Kollektor. Die Lohnarten werden in numerischer Reihenfolge berechnet. Das Ergebnis der Lohnart wird an spezifische Kollektoren übermittelt, welche die aggregierten Lohndaten (z.B. Lohnbasen) bestimmen.


Zur Datenauswertung dient das Regulierungsobjekt Report welches die Lohnlaufergebnisse in Dokumente oder Schnittstellendaten umwandelt. Neben Lohndaten sind auch Auswertungen der Falldaten möglich.


Die zur Eingabe und Verarbeitung notwendigen Zusatzinformationen wie Tarif- und Steuertabellen, werden im Regulierungsobjekt Lookup geführt. Der Script beinhaltet Berechnungsfunktionen wie z.B. die Bestimmung der Steuerklasse anhand verschiedener Kriterien.


Ein entscheidender Vorteil des Regulierung-Schichtenmodells ist die skalierbare Anpassung und Erweiterung der Lohndefinition. Jedes Regulierungsobjekt kann in einer Mandantenregulierung verändert oder mit neuen Regulierungsobjekten erweitert werden. So kann der Fall des Mitarbeitereintritts mit der Auswahl der firmenspezifische Versicherung ergänzt werden. Durch mehrsprachige Bezeichnungen lässt sich die Regulierung in verschiedenen Sprachen nutzen.


Mit dem Verfügbarkeitsdatum der Regulierung sind Software-Updates (z.B. Tarifwechsel) problemlos planbar. Für Rückrechnungen und Forecast-Analysen kommt die zum jeweiligen Zeitpunkt relevante Regulierung zum Tragen.


Durch die Normierung der Lohnberechnung in Regulierungen wird das Payroll Know-how manifestiert und eine Systematik erschaffen, Regulierungen zwischen verschiedenen Ländern, Branchen und Kunden auszutauschen und wiederzuverwerten.